Der Schnee ist leicht, ein bisschen wie Puderzucker; wenn er aufstäubt, glitzern im Sonnenschein winzige Kristalle wie Sternenstaub. Die Pisten sind perfekt gewalzt, kein Buckel nirgends. Die Carver drehen fast wie von selbst und der Blick schweift über ein Panorama, das Weltkulturerbe ist: Die bleichen Zacken der Dolomiten, die nicht nur Reinhold Messner als die schönsten Berge der Welt empfindet.


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Arabba Info

Dienstag, 17. Februar 2009

 Anreisen:  Nach Arabba gelangt man am besten über das Puster- und das Gadertal sowie den Campolongo-Pass

Übernachten:  Arabba lässt zwar die Kirche (aus dem 17. Jahrhundert) im Dorf, es gibt aber neben Ferienwohnungen und Pensionen auch gemütliche Hotels mit Wellness-Bereichen wie das Hotel Evaldo (www.hotelevaldo.com). Außergewöhnlich ist das Festungshotel Ai Forte;  eine  österreichisch-ungarische Festungsanlage aus dem Jahr 1897, die im Ersten Weltkrieg teilweise zerstört wurde,  bildet den Rahmen für komfortable Zimmer, einen Wellness-Trakt und ein Restaurant, in dem feine ladinische Küche auf den Tisch kommt (www.alforte.com).


 


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Sella Ronda: Geschichten unter dem Eis

Montag, 16. Februar 2009

Es war einmal, da grünte und blühte es auf der Marmolada, dem eisgekrönten höchsten Berg der Dolomiten. Im Sommer brachten die Bauern das würzige Heu der Bergwiesen ein. Doch am 15. August unterbrachen sie ihre Arbeit, um in die Kirche zu gehen. An diesem geheiligten Feiertag feierten alle frommen Bauern Mariä Himmelfahrt – alle bis auf einen. Der wollte seine Heuernte noch trocken in den Schober bringen. Tatsächlich fing es schon am Abend an zu schneien. Es schneite die ganze Nacht hindurch und den nächsten Tag, ja die ganze Woche und hörte nicht mehr auf, bis der ganze Gipfel von einem Eispanzer bedeckt war.

Als Skilehrer Karl, 55 und mit langen Haaren Typ Althippie, die Sage vom Marmolada-Gletscher erzählt, schneit es gerade wieder – wie so oft in diesem ungewöhnlichen Südtiroler Winter. Wie eine weiße Daunendecke liegt der Schnee auf dem Gletscher, deckt gnädig die Schrunden zu, die Jahre der Klimaerwärmung im ewigen Eis hinterlassen haben.


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Perfekte Pisten - zufriedene Gäste?

Dienstag, 3. Februar 2009










Aufrüstung in den Skigebieten: Immer mehr Sessellifte kommen unter die Haube, Rolltreppen führen zu den Liften, Sitzheizungen wärmen den Allerwertesten bei der Auffahrt, glatt gebügelte Pisten lassen auch schlechte Skifahrer gut aussehen. Ist es das, was die Skifahrer wollen? Oder bleibt bei alldem das Naturerlebnis auf der Strecke und damit auch ein Stückchen Abenteuer? Moderator Thomas Biersack vom ADAC SkiGuide befragte dazu in der Touristischen Runde München eine Reihe von Experten. Tenor der Runde: „Die Leute wollen es so und sie wollen immer mehr.“

 


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Kronplatz Info

Montag, 15. Dezember 2008

 Anreisen: Mit dem Auto über den Brenner, Abfahrt Richtung Bruneck, Pustertal und weiter nach St. Vigil.

Übernachten: Für Genuss-Skifahrer zu  besonders zu empfehlen ist das Hotel Excelsior in St. Vigil, das nicht nur über eine ausgezeichnete Küche verfügt, sondern auch über einen Wellness-Turm, in dem die Gäste auf fünf Etagen verwöhnt werden. Das Hotel hat direkten Anschluss ans Skigebiet: www.myexcelsior.com Vom 11. bis 25. Januar gilt die Pauschale „Weiße Vital Weekends“, dann kosten vier Tage von Sonntag bis Donnerstag 440 Euro pro Person im DZ inkl. Vitalpaket. Den Skipass kann man direkt übers Hotel beziehen. Infos über Übernachtungsmöglichkeiten auch unter www.kronplatz.com


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Der mächtige Sellastock hat die graue Wolkenmütze tief heruntergezogen. Der kalte Wind pustet den Skifahrern eiskalte Schneenadeln ins Gesicht. Nur die wolligen, schottischen Hochlandrinder unterhalb der Friedrich August Hütte halten dem Stürmen stoisch Stand. Wir suchen Schutz in der Wärme der Hütte, während draußen ein Schneeriese zu toben scheint. Ich denke an Langkofel, den diebischen Riesen, der von seinesgleichen zur Strafe in einen Berg verwandelt wurde. An Tagen wie diesem, wenn der Wind den Schnee fast waagrecht vor sich her treibt und eine blasse Sonne  hinter dem Nebelschleier hervorblinzelt, werden solche Geschichten lebendig. Wenn die Wolkenvorhänge aufreißen, haben die bleichen Berge ihren dramatischen Auftritt. Die Dolomiten, jene schroffen, schartigen Felsspitzen, die dem Himmel so nah zu kommen scheinen, haben von jeher die Fantasie der Menschen bewegt.


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Ein Winter wie im Frühling

Donnerstag, 11. Januar 2007

Des einen Freud’, des anderen Leid: Wintersportler auf der Suche nach dem Schnee
 
Die Freiluftcafes hatten Hochbetrieb, bei 16 Grad und Sonnenschein schmeckte die Latte Macchiato draußen besonders gut. Am Spitzingsee freilich musste der Skibetrieb eingestellt werden. Millionen waren in einen neuen Lift, Beschneiungsanlagen und Pistenraupen investiert worden. Aber bei diesen Temperaturen nutzten die besten Schneekanonen nichts. Und während mancher Bauer seine Kühe wieder auf der Weide grasen lässt, gibt es bei vielen Liftbetreibern im Allgäu lange Gesichter. Gerade mal 29 von 55 Aufstiegsanlagen sind offen, verrät die website www.allgaeu.info




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Die ersten Referenten kamen schon aus dem Schnee. Passend zum Thema der Touristischen Runde „Winterurlaub? Wer kann sich das noch leisten?“ Viel war die Rede von günstiger Nebensaison, von Sonnenskilauf und Komplettpreisen, von All Inclusive und Skiverleih.



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