Der Schnee ist leicht, ein bisschen wie Puderzucker; wenn er aufstäubt, glitzern im Sonnenschein winzige Kristalle wie Sternenstaub. Die Pisten sind perfekt gewalzt, kein Buckel nirgends. Die Carver drehen fast wie von selbst und der Blick schweift über ein Panorama, das Weltkulturerbe ist: Die bleichen Zacken der Dolomiten, die nicht nur Reinhold Messner als die schönsten Berge der Welt empfindet.


"Dolomiten: Der Appetit kommt beim Skifahren" vollständig lesen

Von Ferne sehen sie aus wie kleine Vulkankegel, die auf der 2003 Meter hohen Reisch aus dem  Boden wachsen. Doch je näher man den „Stoanernen Mandlen“ hoch über dem Sarntal kommt, desto seltsamer wirken sie. Die „steinernen Männer“ sind nichts anderes als aus Steinplatten aufgeschichtete Säulen, meterhoch die einen, gerade mal zehn Zentimeter die anderen. Zu hunderten stehen sie auf der Bergkuppe, überragt von einem Gipfelkreuz. Wo kommen sie her? Was wollen sie uns sagen? Wegmarkierungen seien sie wohl, vermutet Gregor Wenter, der Wirt von Bad Schörgau. Und erzählt, dass dieser Gipfel wohl immer schon etwas Mystisches hatte. Uralte Ritzzeichen hätten sich auf manchen der Platten gefunden und im Mittelalter sei hier ein berüchtiger Hexentanzplatz gewesen.


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Sella Ronda: Geschichten unter dem Eis

Montag, 16. Februar 2009

Es war einmal, da grünte und blühte es auf der Marmolada, dem eisgekrönten höchsten Berg der Dolomiten. Im Sommer brachten die Bauern das würzige Heu der Bergwiesen ein. Doch am 15. August unterbrachen sie ihre Arbeit, um in die Kirche zu gehen. An diesem geheiligten Feiertag feierten alle frommen Bauern Mariä Himmelfahrt – alle bis auf einen. Der wollte seine Heuernte noch trocken in den Schober bringen. Tatsächlich fing es schon am Abend an zu schneien. Es schneite die ganze Nacht hindurch und den nächsten Tag, ja die ganze Woche und hörte nicht mehr auf, bis der ganze Gipfel von einem Eispanzer bedeckt war.

Als Skilehrer Karl, 55 und mit langen Haaren Typ Althippie, die Sage vom Marmolada-Gletscher erzählt, schneit es gerade wieder – wie so oft in diesem ungewöhnlichen Südtiroler Winter. Wie eine weiße Daunendecke liegt der Schnee auf dem Gletscher, deckt gnädig die Schrunden zu, die Jahre der Klimaerwärmung im ewigen Eis hinterlassen haben.


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Dolomiten - das etwas andere Wanderbuch
(Buch)
Autor: Ernst Vogt, Stefan Frühbeis, Andrea Zinnecker, Georg Bayerle, Thomas Hainz

Verlag: Blv Buchverlag

Erschienen am: 2007-05

Seiten: 118

ISBN: 3835401033


Die Bergsteigerredaktion des Bayerischen Rundfunks hat einen besonderen Zugang zu den Dolomiten, die der welterfahrene Südtiroler Grenzgänger Reinhold Messner als die schönsten Berge der Welt bezeichnet. Und diesen Zugang wollen Ernst Vogt, Stefan Frühbeis, Andrea Zinnecker, Georg Bayerle und Thomas Hainz den Lesern ihres Dolomiten-Wanderbuches erschließen, indem sie teilhaben lassen an ihren ganz persönlichen Wandererlebnissen.


"Dolomiten: Wandern in der vierten Dimension" vollständig lesen

Der mächtige Sellastock hat die graue Wolkenmütze tief heruntergezogen. Der kalte Wind pustet den Skifahrern eiskalte Schneenadeln ins Gesicht. Nur die wolligen, schottischen Hochlandrinder unterhalb der Friedrich August Hütte halten dem Stürmen stoisch Stand. Wir suchen Schutz in der Wärme der Hütte, während draußen ein Schneeriese zu toben scheint. Ich denke an Langkofel, den diebischen Riesen, der von seinesgleichen zur Strafe in einen Berg verwandelt wurde. An Tagen wie diesem, wenn der Wind den Schnee fast waagrecht vor sich her treibt und eine blasse Sonne  hinter dem Nebelschleier hervorblinzelt, werden solche Geschichten lebendig. Wenn die Wolkenvorhänge aufreißen, haben die bleichen Berge ihren dramatischen Auftritt. Die Dolomiten, jene schroffen, schartigen Felsspitzen, die dem Himmel so nah zu kommen scheinen, haben von jeher die Fantasie der Menschen bewegt.


"Skifahren in den Dolomiten: Dem Himmel so nah" vollständig lesen

Tipps für die Dolomiten-Runde

Donnerstag, 19. Januar 2006

Dolomiti Superski. Ein Chip-Skipass, zwölf Skigebiete, 450 Aufstiegsanlagen, 1220 Pistenkilometer: Dolomiti Superski ist die älteste und eine der abwechslungsreichsten Ski-schaukeln der Welt. Grenzüberschreitend erschließt der Skipass die Dolomiten-Pisten in Südtirol, dem Trentino und Venetien. Für Wintersportler, die Abwechslung lieben, werden unterschiedlichste Touren empfohlen. Die berühmteste unter ihnen ist die Sella Ronda. Es gibt aber auch eine Gebirgsjägertour, eine Skitour dell amore oder die Tour um die Marmolada. Unsere Drei-Tage-Tour war eine Verbindung verschiedener Touren. Wer sich eine solche Tour nicht allein zutraut, kann sich an die Ski- und Bergschulen der Talschaften wenden. Die Skigebiete sind alle gut ausgeschildert und zum Skipass gibt es ausführliche Skikarten.

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Kreislauf in den Dolomiten

Donnerstag, 19. Januar 2006

Wissen Sie, wie viel 23 Liter sind? Eine ganze Menge, denkt man an Milch, Bier oder Wasser. Aber ganz schön wenig, wenn es um die Füllung eines Rucksacks geht. Drei Tage wollen wir auf Skiern in den Dolomiten unterwegs sein und zwei Nächte auf Hütten verbringen. Möglichst geländegängig soll der Rucksack sein. 23 Liter also.

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